Die Entscheidung ist gefallen, der neue Vertrag unterschrieben – jetzt steht die Kündigung an. Wie man geht, wird oft unterschätzt. Der letzte Eindruck bleibt, und die Branche ist kleiner, als man denkt. Ein sauberer Abgang zahlt sich später aus, ein verbrannter kann lange nachwirken.
Form und Frist beachten
Eine Kündigung muss schriftlich erfolgen und die vertragliche Frist einhalten. Wer das Kündigungsschreiben persönlich übergibt und gleichzeitig das Gespräch mit der Führungskraft sucht, wahrt die Form und den Anstand. Überraschungen per E-Mail hinterlassen einen schlechten Eindruck.
So gelingt ein sauberer Abgang
- Zuerst mit der Führungskraft sprechen: Niemand sollte aus dem Flurfunk von Ihrer Kündigung erfahren.
- Sachlich bleiben: Auch wenn es Gründe zur Verbitterung gibt – die Abrechnung gehört nicht in das Kündigungsgespräch.
- Sauber übergeben: Wer seine Aufgaben ordentlich dokumentiert und übergibt, bleibt in guter Erinnerung.
Die letzten Wochen zählen
Manche lassen es in der Kündigungsfrist schleifen, getreu dem Motto, es sei ja ohnehin vorbei. Das ist ein Fehler. Gerade die letzten Wochen prägen das Bild, das Kollegen und Vorgesetzte behalten – und das später in Referenzen einfließt. Wer bis zum Schluss verlässlich bleibt, geht mit erhobenem Kopf.
Ein guter Abschied ist eine Investition in die Zukunft. Die Welt dreht sich, Wege kreuzen sich erneut, ehemalige Vorgesetzte werden zu Kontakten oder Referenzgebern. Wer im Guten geht, hält sich diese Türen offen. Die paar Wochen Anstand am Ende sind eine der günstigsten Versicherungen für die weitere Laufbahn.